Und dieses vergeudet man nicht. Beim täglichen Umgang können wir Einspareffekte erzielen, ohne dass die Hygiene leiden muss. Vor allem an warmem Wasser zu sparen, lohnt sich, denn es fallen zusätzlich die Kosten für das Erhitzen weg.
Übrigens: Der erste Schritt Wasser zu sparen ist, defekte Wasserhähne zu reparieren. Nur zehn Tropfen Wasser, die pro Minute aus einem Wasserhahn kommen, summieren sich monatlich auf 170 Liter Wasser!
Falsch: Jeden Tag ein Vollbad anstelle einer kurzen Dusche bedeutet rund dreimal mehr Wasser und Energie.
Richtig: Wasser abdrehen, während man sich die Zähne putzt, das Haar shampooniert oder sich einseift.
Pro Jahr müssen in einem Zwei-Personen-Haushalt für die elektrische Warmwasserbereitung in Bad und Küche durchschnittlich 1.400 Kilowattstunden aufgewendet werden. Das kostet rund 200 €/Jahr. Oft ist das Wasser für den täglichen Bedarf auf eine viel zu hohe Temperatur eingestellt – das überflüssige Erhitzen verschwendet enorm viel Energie und bedeutet höhere Kosten.
Falsch: Zu heißes Wasser aus dem Hahn muss mit viel Kaltwasser gemischt werden.
Richtig: Das Warmwasser fließt mit 60 Grad aus dem Boiler – die richtige Einstellung zum Energiesparen.
Beim Wäschewaschen und beim Geschirrspülen in der Maschine wird unnötig eine Menge Energie „vergeudet“. Ein Kardinalfehler: nur halb volle Maschinen in Gang zu setzen.
Falsch: Mit falsch verstandener Gründlichkeit aus Prinzip die Vorwaschprogramme nutzen, soßenverschmierte Teller unter fließendem Wasser vorspülen und sicherheitshalber immer das Programm mit der höchstmöglichen Temperatur wählen.
Richtig: Modernes Waschpulver macht „Kochwäsche“ bei 60 Grad genauso sauber wie bei 95 Grad. Geschirrspüler arbeiten – ganz im Gegensatz zum Menschen – nach den Mahlzeiten am effektivsten mit vollem Bauch.
Wassereinsparung

