Allgemeine Informationen zur Trinkwasserversorgung

 
 

Eine der wichtigsten Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung war stets die Sicherung der Wasserversorgung aller Einwohner.

Bis zur Jahrhundertwende standen mehrere Brunnen im Innenstadtbereich zur Verfügung. Der Bevölkerungszuwachs und hygienische Untersuchungen führten zu der Erkenntnis, eine zentrale Wasserversorgung zu errichten. Hierzu wählte man das Gemarkungsgebiet Flur Silz nahe der Grenze zu Berkersheim, in dem ergiebige Grundwasser-Vorkommen registriert wurden. Neben einer Pumpstation (Wasserwerk) errichtete die Gemeinde im Jahr 1902 zwei Hochbehälter am Schöllberg und in der Wingert.

Erst nach dem 2. Weltkrieg mit dem Bau der Siedlung Heilsberg und der Sudetenlandsiedlung war eine Erweiterung der Versorgungseinrichtungen durch Neubau eines weiteren Behälters an der Berger Warte und einer Druckerhöhungsanlage notwendig, die höher gelegene Stadtteile versorgte. Zu den Spitzenzeiten entnahm man auch Trinkwasser aus der Fernleitung Inheiden-Frankfurt. Nach den Eingemeindungen der Stadtteile Gronau, Massenheim und Dortelweil Anfang der siebziger Jahre waren weitere Investitionen notwendig, um die Versorgung zu sichern und um ausreichende Druckverhältnisse im gesamten Stadtgebiet zu garantieren. Neben einer geringen Eigenförderung aus den Gewinnungsgebieten "Hainborn" und "Silz" bezieht die Stadt Bad Vilbel ausschließlich Trinkwasser von der OVAG und als Zweckverband "Unteres Niddatal" in Kooperation mit Karben Trinkwasser aus Rosbach.